Handwerk · Frameworks

Agents, Skills, Loops, Workflows, richtig komponiert.

Die Frameworks richtig nutzen heisst, Agents, Skills, Loops und Workflows so zu komponieren, dass das System die schwere, wiederkehrende Arbeit übernimmt, deterministisch dort, wo es muss. Der Mensch behält Anfang und Ende: die Anforderung und das Quality Gate.

§01 Handwerk

Bausteine, keine Buzzwords.

Ein Agent entscheidet und handelt; ein Skill ist eine wiederverwendbare Fähigkeit; ein Loop wiederholt einen Schritt, bis eine Bedingung erfüllt ist; ein Workflow verkettet das Ganze in fester Reihenfolge. Richtig komponiert übernimmt das System die wiederkehrende Schwerarbeit, Sie orchestrieren nicht jeden Schritt von Hand. Die Kunst liegt nicht im einzelnen Prompt, sondern darin, diese Bausteine sauber ineinandergreifen zu lassen.

Agent

Entscheidet und handelt, im Rahmen, den Sie definieren.

Skill

Eine wiederverwendbare Fähigkeit, einmal gebaut, überall einsetzbar.

Loop

Wiederholt einen Schritt, bis die Bedingung erfüllt ist.

Workflow

Verkettet alles in fester, nachvollziehbarer Reihenfolge.

§02 Handwerk

Beispiel Software: Sie schreiben die Anforderung, nicht den Code.

Sie formulieren, was die Software können muss, und definieren den Test, der das beweist. Das Framework läuft den Loop: Der Agent schreibt Code, führt die Test-Suite aus, liest die Fehler, korrigiert und wiederholt, bis der Loop sauber terminiert. Sie implementieren nichts von Hand; Sie legen fest, was „fertig“ bedeutet, und das System arbeitet sich dorthin. Genau dieses Muster trägt von Software auf jeden anderen Use Case.

  1. 01 Anforderung & Test definieren
  2. 02 Code schreiben
  3. 03 Test-Suite ausführen
  4. 04 Fehler lesen, korrigieren
  5. 05 Loop, bis alles grün ist
  6. 06 Quality Gate & Abnahme

Mensch AI Algorithmus

§03 Handwerk

Mensch am Anfang, Mensch am Ende, Algorithmus dazwischen.

Wie in jedem ernsthaften Softwareprojekt (ISO, arc42) wird das Ergebnis bewiesen, nicht geglaubt. Eine menschlich definierte Metrik und ein deterministisches Quality Gate entscheiden über Pass oder Fail, ein Algorithmus prüft, nicht das Modell sich selbst. Die Mitte darf stochastisch sein; das Gate ist es nie. Danach ist alles dokumentiert und strukturiert, bereit für die nächste Änderung.

Die Mitte darf stochastisch sein. Das Gate ist es nie.

§04 Praxis

So läuft es in der Praxis

Beispiel: Software. Das gleiche Modell passt auf jeden Use Case.
Mensch

Definieren

Sie und die AI definieren gemeinsam die Anforderungen.

AI + Framework

Bauen

Das Framework läuft die Loops und implementiert, ohne manuelles Coden.

Mensch

Verifizieren

Ein deterministisches Quality Gate (arc42) beweist, dass die Anforderungen erfüllt sind.

Anfang und Ende bleiben menschlich verantwortet; das Quality Gate ist deterministisch. Alles bleibt dokumentiert und für die nächste Änderung auffindbar.

§05 Weiterlesen

Mehr zu Frameworks

Wie sich Agents, Skills, Loops und Workflows sauber komponieren lassen, mit Mensch am Anfang und deterministischem Gate am Ende, zeigen wir im Blog und im Code von mema.

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